Life Update: Last Days in Vancouver

Life Update: Last Days in Vancouver

Ich kann es kaum glauben, heute ist schon mein letzter Tag in Vancouver. Mein letzter Tag als Exchange Student an der University of British Columbia. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie unfassbar traurig ich gerade bin. Die Taschentücher liegen übrigens schon griffbereit. Bevor es aber nach Hause geht, möchte ich noch mal ein bisschen was Revue passieren lassen und euch noch einen kleinen Einblick in die letzten Wochen hier geben.

Die letzten Wochen waren ziemlich stressig für mich. Es war jede Menge zu lernen – wir hatten ja gerade unsere Final Exams – und außerdem wollte ich aber auch noch so viel wie möglich erleben. Wie mein allerliebster Lieblingsroomie sagen würde: “Der Tag müsste 48,5 Stunden haben. 48 Stunden Action und Erlebnis und eine halbe Stunde zum Entspannen!” Ich hab mich übrigens vor ein paar Stunden von ihr verabschieden müssen und es war einfach nur schlimm, unendlich traurig. Aber Gott sei Dank gehen wir beide auf die WU und sehen uns allerspätestens im Februar wieder.

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Was ich leider von den ganzen anderen Exchange Students hier nicht behaupten kann. Wir haben hier so viele internationale Freundschaften geschlossen und in den letzten Wochen haben sich auch schon richtig tolle Gruppen gebildet. Klar, dank Facebook, Instagram, Snapchat und co kann man ständig in Kontakt bleiben. Aber ich werd die ganze Bande schon sehr vermissen. Aber naja, wenigstens hab ich dann eine gute Ausrede bzw. einen tollen Grund, nächstes Jahr wieder mehr zu reisen und alle zu besuchen. Das ein oder andere ist auch schon in Planung. 😉

Was ich auch schrecklich vermissen werde, ist Vancouver selbst. Die Stadt bietet einfach so viel, die Menschen sind so unglaublich freundlich und das Sushi so billig wie sonst nirgends haha. Aber mal ehrlich, Downtown Vancouver ist einfach unfassbar schön und die kleinen Nachbarschaften rund ums Zentrum so charmant. Was auch richtig cool war, war die Tatsache, dass es im Dezember bestimmt 6x geschneit hat. Das ist Vancouver nämlich eine Seltenheit bzw. wenn es schneit, dann nur relativ wenig und der Schnee ist auch innerhalb weniger Stunden wieder weg. Das war dieses Jahr nicht der Fall. Die Stadt war sogar richtig überfordert. Busse sind hängen geblieben, die Uni hat Prüfungen absagen müssen und das ganze wegen 15 lächerlichen cm Schnee. So gar nicht Kanada mäßig irgendwie haha.

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Was aber schon Kanada mäßig war, war mein Ausflug nach Whistler letzte Woche. Unmengen an Schnee, super charmante Straßen, weihnachtliche Beleuchtung, ABER einfach -12 Grad. Ich glaub, ich hab in meinem Leben noch nie so sehr gefroren wie in Whistler. Ehrlich, ich bin aus einem Shop oder Cafe raus und meine Oberschenkel sind auf der Stelle zu Eiszapfen geworden. Aber das war es definitiv wert. Was ich aber nicht gemacht habe, war dort skifahren zu gehen (obwohl jeder gesagt hat, ich müsste es unbedingt machen und der Schnee wäre so anders als in Europa). Es war mir mit knapp 200 CAD für einen einzigen Tag dann doch etwas zu teuer. 😉

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So genug gelabert, ich hol mir jetzt das allerletzte Mal hier Sushi und dann geht’s für mich auf den Weg zu einem Haufen Abschiedspartys! 🙂

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