Semester Abroad: Vancouver Pt. 1

Semester Abroad: Vancouver Pt. 1

So endlich. Ich glaube, die meisten haben jetzt ja schon mitbekommen, dass ich dieses Semester in Vancouver an der University of British Columbia verbringe. Seit genau 24 Tagen bin ich jetzt schon in dieser atemberaubend schönen Stadt und mittlerweile sind auch schon die ersten 3 Uniwochen vorbei. Zwei Dinge kann ich euch jetzt schon verraten: 1. die Stadt zieht einen sofort in ihren Bann und will einen nicht mehr gehen lassen und 2. die Zeit hier vergeht jetzt schon viel zu schnell und am liebsten würd ich gleich noch ein Semester ranhängen!

Downtown Vancouver

In den ersten 3 Tagen in Vancouver, haben wir uns erstmal vorgenommen die Stadt besser zu erkunden (mit wir meine ich meine Mitbewohnerin aka Studienkollegin Julia, die auch WU-Studentin ist). Also wurde erstmal eine ordentliche Sightseeing-Runde gestartet. Außerdem haben wir mit dem Exchange Student Club der UBC auch eine Walking Tour durch Vancouver unternommen und sind in der Zwischenzeit auch schon öfters Mal Downtown gefahren. Aber was darf dabei natürlich nicht fehlen?

  • Gastown mit der berühmten Steam Clock
  • Vancouver Waterfront
  • eine Shopping-Tour auf der Robson Street (lululemon, Sephora, …)
  • eine Rad-Tour durch den Stanley Park inkl. Aquarium
  • eine Pub-Tour auf der Granville Street
  • Sonnenuntergang in der English Bay

Gastown ist wirklich entzückend! Ihr müsst wissen, dass Vancouver im 19. Jahrhundert vollkommen abgebrannt ist und die Stadt deshalb neu gebaut werden hat müssen. Deshalb ist Vancouver auch von lauter modernen Glas-Hochhäusern geprägt, aber zwischendurch sieht man auch wieder ältere Gebäude im viktorianischen Stil – so auch in Gastown. Lauter süße Shops und Cafés, super freundliche und hilfsbereite Menschen (ja die Klischees stimmen!) und was mich ganz begeistert hat, es liegt einfach nirgends Müll – die Stadt ist so unglaublich sauber und gepflegt! Von Gastown aus kann man übrigens ganz easy Richtung Waterfront spazieren und am Hafen entlang, vorbei an den unzähligen Yachten, Segelbooten und Hausbooten weiter bis zum Stanley Park. Das Aquarium dort hat uns zwar ziemlich enttäuscht und ehrlich gesagt, unterstütze ich sowas auch nur ungern (zumindest sind die Tiere dort alle gerettet und dann wieder gesund gepflegt worden), aber man muss es mal gesehen haben. Eine Rad-Tour durch den Stanley Park kann ich übrigens jedem wärmstens empfehlen, am besten am Nachmittag, Rad zurück geben und zu Fuß zur English Bay für einen magischen Sonnenuntergang inkl. Seehund Besuch. Shoppen geht man am besten auf der Robson Street. Dort tümmeln sich alle großen Marken, wie z.B. Zara, Sephora, lululemon, Nike, Banana Republic, Topshop, Urban Outfitters, Forever 21, Aldo und viele mehr. Wenn man dann gemerkt hat wie teuer das Shoppen in Vancouver ist und man sich aber trotzdem was gönnen will, dem kann ich das Essen in den verschiedenen Pubs entlang der Granville Street sehr empfehlen. Unser Highlight bis jetzt ist definitiv Steamworks! Auf meiner Liste fehlt mir jetzt eigentlich nur mehr Hastings und Chinatown, sowie Yaletown, dann bin ich mit Downtown durch. 😉

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Metro Vancouver

Mit Metro Vancouver meine ich die restlichen Districts von Vancouver. Auch da hab ich mir schon die ein oder andere “Sehenswürdigkeit” angeschaut.

  • Capilano Suspension Bridge
  • Grouse Mountain Grind
  • Kitsilano inkl. Beach
  • Wreck Beach @ UBC Campus

Ich muss sagen, von der Capilano Suspension Bridge hab ich mir mehr erwartet. Also das Ganze kostet stattliche C$ 35 und beinhaltet den Eintritt zu dieser Hängebrücke (die in echt nur gefühlte 10m lang ist) und einen Spazierweg durch die Gegend dort. Erstens schaut einfach alles aus wie bei uns und zweitens war mir das im Nachhinein betrachtet einfach viel zu viel Geld für ein bisschen durch den Wald gehen, aber naja, muss man mal machen. Den Grouse Mountain Grind kann ich aber auf jeden Fall empfehlen! Von Downtown aus fährt ein gratis Shuttle hin und der Steig an sich ist auch gratis. Der Grind ist ca. 3km lang mit einer Höhendifferenz von fast 900m, also nicht zu unterschätzen. Es geht auch wirklich 3km lang auf Stein- und Holzstufen Richtung Gipfel. Für Gehfaule fährt übrigens auch eine Gondelbahn rauf. Oben angekommen kann man dann den Ausblick auf ganz Vancouver genießen und mit etwas Glück auch noch die 2 Bären sehen, die dort oben (in einem Gehege) leben.

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Auch unbedingt ein Muss ist Kitsilano. Definitiv die süßeste Gegend in ganz Vancouver, geprägt von lauter kleinen Boutiquen, Cafés, charmanten Restaurants und Shops. Und wenn man mit bummeln und Kaffee trinken fertig ist, empfiehlt es sich auch gleich noch einen Abstecher an den bezaubernden Kitsilano Beach zu unternehmen. Und wenn wir schon vom Beach reden: Der schönste Beach und vor allem der beste Beach zum Sonnenuntergang anschauen ist auf jeden Fall der Wreck Beach am UBC Campus. Jap, mein Campus hat seinen eigenen Strand #sorrynotsorry! Einziges Manko, der Strand ist auch FKK und man muss viele Stufen hinunter und dann wieder rauf gehen. Aber das ist es Wert! Vor allem wenn man mit seinen ganzen Exchange Students Friends dort gemütlich mit einem Bierchen oder was auch immer die Golden Hour genießt.

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Soweit so gut, das war jetzt mal ein richtig langer Beitrag! Mehr zur Uni, meinen Kursen, den ganzen Events und der Gegend kommt dann in einem weiteren Beitrag, sonst artet das hier noch aus haha. Ich hoffe, es hat euch trotzdem gefallen! 🙂

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