5 DIGITAL DETOX TIPS

Nach dem munter werden erstmal Facebook und Instagram abchecken, allerlei Snapchatstories anschauen und E-Mail lesen. Während dem Frühstück nochmal kurz den Instifeed durchstöbern. In der U-Bahn am besten alle Apps öffnen und sich vergewissern, dass man eh nichts verpasst hat. Vorm Schlafen gehen nochmal alle Social Media Kanäle durchforsten. Ich glaube, ich bin nicht die einzige hier, die regelmäßig die oben erwähnten Apps und natürlich auch noch unzählige mehr verwendet oder? Alle mal Hände hoch! Ansonsten komm ich mir jetzt ein bisserl blöd vor haha

Ich hab jetzt keine Statistiken oder so durchforstet, will aber trotzdem behaupten, dass immer mehr Menschen in jeder freien Minute am Handy oder Tablet hängen (zumindest seh ich das, wenn ich mich auf der Uni oder in der U-Bahn/Tram so umschau). Aber wie soll sich denn der eigene Körper bitte einmal entspannen und erholen, wenn man ihm keine Zeit dafür gibt? Denn sind wir uns doch mal ehrlich, am Handy zu hängen ist doch keine Erholung oder? Es ist unheimlich wichtig, sich auch mal kleine Auszeiten und Pausen zu gönnen, um neue Kraft für anstehende Aufgaben zu sammeln. Deshalb möchte ich euch heute meine 5 Digital Detox Tipps verraten.

To-Do List

Unglaublich wichtig ist, dass man sich bestimmte, aber vor allem realisierbare Ziele setzt! Die Erstellung einer To-Do Liste nimmt ja auch nicht viel Zeit in Anspruch. Und man hat zusätzlich mit jeder abgehakten Aufgabe ein kleines Erfolgserlebnis und kann stolz auf einen sein. Gönnt euch zwischendurch kleine Pausen. Wichtig dabei ist nur, plant auch fixe Pausen ein, in denen ihr euch einfach nur einmal zurücklehnt und entspannt. Stellt euch einen Wecker um so nicht die Zeit aus den Augen zu verlieren und lasst euch einfach fallen 🙂

NAMASTE

Habt ihr schon mal Yoga probiert? Ich finds einfach unglaublich entspannend und man wird irgendwie ganz eins mit einem. Ja genau, richtig gelesen. Das ist kein Yoga-wischi-waschi-gelaber. Man findet irgendwie wirklich zu einem, indem man sich einfach nur auf die Atmung und innere Ruhe konzentriert. Yoga Videos auf Youtube kann ich übrigens sehr empfehlen. Man wählt einfach ein z.B. 10 Minütigen Video aus und kann so entspannt in den Tag starten!

Analog Leben

Muss man denn wirklich immer und überall sein Smartphone dabei haben? Nein! Zum Einkaufen nehm ich mein Handy z.B. nie mit, wenn ich nicht weiß, was ich brauche, kommt’s auf einen Einkaufszettel  – ganz einfach! Beim Essen ist ein Smartphone für mich übrigens der größte Störfaktor. Da will ich mich eigentlich vollkommen auf das leckere Gericht vor mir konzentrieren können und nicht auf lästige E-Mails oder das Geschnattere von irgendwem auf Snapchat. Da wird das Handy schön brav auf sein Platzerl gelegt und muss Ruhe geben. Voll oldschool und retro oder? Manchmal ist back to the roots eben doch genau das Richtige 😉

Good Night

Ich find’s ganz furchtbar, wenn man mit dem Handy neben dem Kopfkissen schläft. Ihr nicht auch? Ich weiß nicht, ob das dumm von mir ist, aber ich bin so ein Schisser und hab irgendwie Angst vor der Strahlung haha Bei mir liegt das Handy während dem Schlafen eigentlich immer so weit weg, dass ich morgens aufstehen muss, um den Wecker auszuschalten – was ja auch gleich noch ein guter Tipp ist, um aus den Federn zu müssen haha

Living

Was das angeht, muss ich mir meinen eigenen Rat wohl auch öfter zu Herzen nehmen. Ich gestehe, auch ich mache lieber erst ein Foto von einem schön angerichteten Essen, bevor ich reinbeiß oder fotografier noch mal schnell den tollen Sonnenuntergang, auch wenn das Foto bei weitem nicht wiedergibt, was da in der Realität vor sich geht. Der wohl wichtigste Tipp ist einfach zu leben, und zwar offline – nicht online! Man verpasst so viele tolle Momente, wenn man die ganz Zeit nur am Handy hängt und wenn wir uns ehrlich sind, werden die meisten Bilder und Videos von der Party am Vorabend ja eh wieder gelöscht, weil man einfach nichts erkennt. Also lieber gleich voll bei der Sache sein und einfach feiern, Sonnenuntergänge beobachten, bis nichts mehr zu sehen ist und das Leben so richtig genießen! 🙂

Das ist übrigens der Sonnenuntergang von meiner Uni aus :)

Das ist übrigens der Sonnenuntergang von meiner Uni aus 🙂

Habt ihr auch ein paar Digital Detox Tipps?
Wie findet ihr die Entwicklung diesbezüglich?

Folge:

2 Kommentare

  1. 13. November 2015 / 10:18

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich dir vor allem beim letzten Punkt widersprechen muss. Ich hab gerade dadurch, dass ich viele Fotos mache so viele schöne Momente genießen können auf die ich sonst nie geachtet hätte – wie oft geht man einfach von der Uni nach Hause ohne auch nur einmal den Himmel anzusehen, wenn ich ein Foto mache bleibe ich aber oft stehen & genieße die Natur!

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

    • 13. November 2015 / 10:30

      Ich glaube, dass das alles abhängig von den “Hintergedanken” ist. Es ist meiner Meinung nach was anderes, wenn ich ein Foto von der Natur bzw. einem Sonnenuntergang schieße, weil ich es einfach wunderschön finde und länger was davon haben will bzw. vielleicht andere dran teilhaben lassen will oder aber um es auf Instagram/Facebook etc. hochzuladen und sich jede Menge Likes und neue Follower davon zu erwarten. Aber diese Social Media – mehr Follower – mehr Likes Debatte is eh schon bissl ausglutscht haha
      Aber du hast Recht ja, ich finds auch schön, im Nachhinein, seine tollen Schnappschüsse zu begutachten 🙂 x

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