TRAVEL DIARY: AMSTERDAM

Für mich geht’s zwar erst in einer Woche los mit der Uni, aber trotzdem beginnt bereits heute wieder der Ernst des Lebens – wenn man das so nennen möchte. Nichts desto trotz schwelge ich immer noch in meinen Amsterdam Erinnerungen. Deshalb freue ich mich schon richtig, euch heute mein Travel Diary aus der schönen niederländischen Hauptstadt zu zeigen – los geht’s!

Los ging die Reise am Flughafen Wien mit einem langen und ausgiebigen Frühstück. Übrigens ging unser Flug nicht nach Amsterdam/Schiphol sondern nur nach Rotterdam, deshalb ging’s von dort aus erstmal mit dem Zug weiter nach Amsterdam. Dadurch haben wir ca. 100€ gespart und noch dazu Rotterdam, Den Haag UND Amsterdam gesehen – auch nicht schlecht oder? Vom Amsterdamer Bahnhof, der übrigens richtig beeindruckend ausschaut, ging’s mit dem Bus zum Hotel. Gewohnt haben wir im super stylischen Yays Concierged Boutique Apartments Hotel in der Oostenburgergracht. Mein komplettes Hotelreview findet ihr übrigens auch hier am Blog. Als erstes stand ein Spaziergang durch die Haarlemerstraat auf dem Programm, dort, so wurde es uns vom Hotelpersonal gesagt, findet man nämlich jede Menge Pop-Up Shops und Vintage Stores. Gesagt getan, es dauerte auch nicht lange, da wurde bereits das erste Mal die Kreditkarte gezückt. Und zwar im süßesten Shop ever: im MY OH MY Pop-Up Shop. Was ich dort ergattert hab, seht ihr dann im nächsten Outfitpost. Eigentlich hatten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht soooo viel von der Stadt gesehen und trotzdem, wir waren bereits verliebt in diese liebevolle, skandinavische Architektur und die vielen Kanäle und “Grachten”. Weil es dann doch schon spät war, ging’s erstmal ordentlich Burger essen in der Burger-Bar, die liegt direkt am Ende der größten Einkaufsstraße und ist auf jeden Fall mehr als empfehlenswert. Das Sightseeing ging weiter mit einem Verdauungsspaziergang durchs Rotlichtviertel. Ich persönlich fand es zwar gewöhnungsbedürftig neben halbnackten, sich räkelnden Damen vorbei zu gehen, aber naja jedem das Seine und die Amsterdamer scheint’s ja nicht zu stören. Aja Tipp: Auf keinen Fall solltet ihr dort Fotos machen, die schmeißen euch das Handy aus den Händen!

Ganz Amsterdam-like wurde am nächsten Tag in einen der vielen kleinen nordischen Cafés gefrühstückt – und zwar im Bakers & Roasters. Man sollte auf jeden Fall früh dort sein, ansonsten muss man Warteschlangen in Kauf nehmen. Aber es zahlt sich auf jeden Fall aus! Von Pancakes über Acai Bowls, Eggs Benny und French Toast war alles vertreten, was das Herz höher schlagen lässt. Als “Dessert” hab ich mir dort noch einen Flourless Chocolate Cake gegönnt – einfach göttlich! Weiters stand am Plan ein Spaziergang zum Museumsquartier mit obligatorischem Foto vor den IAMSTERDAM Buchstaben. Museumsbesuche an sich haben wir ausgelassen, weil die Schlangen einfach immer viel zu lang waren. Touristenkram erledigt, weiter ging zur wohl wichtigsten Aktivität – dem Shoppen! Mitten im Zentrum, dem “de Dam” Platz befinden sich der Royal Palace, Madame Tussauds UND ein riesen großen Shoppingcenter, leider nicht ganz unsere Preisklasse, aber schauen kann man ja oder? 😉 Wir wurden trotzdem nicht enttäuscht, denn in der größten Einkaufsstraße, die dort eben auch beginnt findet man unter anderem Urban Outfitters, Topshop, River Island und viele mehr. Nach einem erfolgreichen Shopping Vormittag schlenderten wir dann noch ein bisschen durch die kleinen Straßen, entlang den vielen Grachten, am Anne Frank Huis und dem Tulpenmuseum vorbei, zurück zum Hotel. Der ideale Platz für einen Sundowner mit fantastischem Blick über die Stadt war auch schnell gefunden: die Sky Lounge vom Double Tree by Hilton Hotel. Mit leckerem holländischen Bier und kuschligen Decken wurde also dort der wunderschöne Sonnenuntergang genossen. Mitternachtssnack: die holländische Version von French Fries, die übrigens tausendmal besser schmecken als bei uns.

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Der Donnerstag und somit auch unser letzter Tag in der kleinen Metropole startete bei Le Pain Quotidien mit leckerem Avocadobrot, belgischen Waffeln und organic Cappuccino. Mit vollen Bäuchen spazierten wir die Singelgracht entlang bis zum Museumsquartier, von dort Richtung Heineken Experience und weiter zum Frederiksplein und zum Jüdischen Viertel. Nach einer kleinen Kaffeepause ging’s weiter (immer noch zu Fuß) zum Science Center NEMO. Dort oben hat man nämlich auch einen tollen Ausblick und kann gemütlich in der Sonne sitzen und einfach das schöne Wetter genießen. Zurück ins Hotel – auschecken – Bahnhof – Flughafen – Wien. Aja wir hatten übrigens den ganzen Flug zurück den schönsten Sonnenuntergang und durften Wien bei Nacht sehen, ein toller Abschluss also.

Fazit: Mein genereller Eindruck von Amsterdam war außer positiv nur positiv. Wirklich die ganze Stadt sieht aus wie aus einem Bilderbuch, eine wunderbar malerische Kulisse mit unglaublich freundlichen Menschen und skandinavischen Charme. Man findet tolle Concept Stores, süße kleine Cafés, die besten Bäckereien und traditionelle Kaffeehäuser. Ein bisserl nervig als Fußgänger sind die 100.000 Fahrräder, die “Fiets”, die einem einfach überall mit einem Affenzahn und ohne Rücksicht auf Verluste entgegenkommen. Der Wettergott hat’s Gott sei Dank gut mit uns gemeint – 3 Tage strahlend schöner blauer Himmel und, anders als in Wien, kein Wind. Eine bezaubernde Stadt, in der ich definitv nicht das letzte Mal war und preismäßig eine tolle Stockholm bzw. Kopenhagen Alternative 🙂

Amsterdam, it was a blast ♥

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Folge:

16 Kommentare

  1. 5. Oktober 2015 / 17:36

    Amsterdam ist so eine schöne Stadt!
    Mein Freund war da mal, als wir zusammen in Paris waren und ich leider arbeiten musste, deshalb konnte ich nicht dabei sein. Von dort ist es ja nur ein Sprung mit dem Zug, deshalb war das ein sehr spontanter Ausflug. Er hat so geschwärmt von dieser Stadt, weil alles so schön gestaltet ist. 🙂 Für mich unbedingt noch eine Stadt, die ich sehen möchte!

    xx
    Kat

    http://www.teastoriesblog.com

    • 6. Oktober 2015 / 18:53

      Oh das ist ja schade. Aber da musst du echt mal hin, wird dir bestimmt gefallen! 🙂 xx

  2. teastoriesblog
    5. Oktober 2015 / 17:37

    Amsterdam ist so eine schöne Stadt!
    Mein Freund war da mal, als wir zusammen in Paris waren und ich leider arbeiten musste, deshalb konnte ich nicht dabei sein. Von dort ist es ja nur ein Sprung mit dem Zug, deshalb war das ein sehr spontanter Ausflug. Er hat so geschwärmt von dieser Stadt, weil alles so schön gestaltet ist. 🙂 Für mich unbedingt noch eine Stadt, die ich sehen möchte!

    xx
    Kat

  3. 5. Oktober 2015 / 22:27

    So ein schöner Post!
    Ich würde ja so gerne auch mal nach Amsterdam fahren – da war ich irgendwie noch nie!
    Bei mir gibt’s gerade einen tollen Duft von Hugo Boss zu gewinnen. Ich würde mich freuen, wenn du vorbeischaust und dein Glück versuchst 🙂
    Liebe Grüße,
    Vicky

    • 6. Oktober 2015 / 18:53

      Musst unbedingt mal hin, es ist so traumhaft schön dort! 🙂
      Klar, ich schau gern mal vorbei 🙂 xx

  4. 6. Oktober 2015 / 12:16

    Amsterdam ist so weit oben auf meiner Travel-Buckellist, ich hoffe, dass ich ganz bald mal hinkomme! Glaube, dass ist eine Stadt, in der man auch total gut leben könnte 🙂
    Danke für den schönen Post, mein Fernweh wächst und wächst.

    Ganz lieben Gruß
    Florentine

    • 6. Oktober 2015 / 18:54

      Ja das glaub ich auch, hab schon mit dem Personal gescherzt, dass ich vielleicht mal nach Amsterdam zieh und die konnten es einfach nicht nachvollziehen hahaha xx

  5. 6. Oktober 2015 / 14:41

    Ich war vor Jahren mal in Amsterdam und muss auch unbedingt wieder mal hin. Tolle Eindrücke und tolle Fotos hast du da gemacht

    xx
    Marta

    http://www.stylesandbox.de

  6. Kerstin
    19. Juli 2016 / 17:08

    So ein schöner Blogpost!
    Freue mich schon auf Amsterdam – bei mir geht’s am Samstag los.
    Danke für deine Inspirationen 😉
    Weißt du noch wie das Café hieß, wo es diesen tollen “instagramablen” kuchen gab? 😛

    • bohosandbombs
      Autor
      19. Juli 2016 / 19:20

      Falls du den lecker Schokokuchen meinst, das war bei Bakers & Roasters und war der beste Schokokuchen meines Lebens :b 🙂

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