FITNESS: GROSSGLOCKNER BERGLAUF

Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, ABER ich habe tatsächlich den Großglockner Berglauf gemeistert!
Für diejenigen, denen dieser Berglauf nichts sagt, es ist einer der größten und bekanntesten Bergläufe Österreichs und findet jedes Jahr Mitte Juli statt. Und wo? – In meinem Heimatort, Heiligenblut. Seit Jahren bin ich schon freiwilliger Helfer bei diesem immer größer werdenden Event und heuer habe ich nun endlich auch einmal die 13 km und knapp 1.500 Höhenmeter bezwungen. 

Der Lauf startet auf ca. 1.200 Höhenmetern mitten in Heiligenblut und führt dann über mehrere extrem steile Anstiege auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (wo ich btw diesen Sommer arbeite). Zu Beginn läuft man für knapp 3 km auf der Straße, dann beginnt der erste harte Anstieg. Es geht extrem steil bergauf und das nicht gerade wenig weit, am liebsten hätte ich dort schon abgebrochen, aber aufgeben gibt’s nicht! Oben angekommen geht es erstmals ebener weiter, bzw. bisserl bergauf und bergab, aber im Durchschnitt eben. Dort oben befindet sich dann – GOTT SEI DANK – die 1. Labestation. Da es am Sonntag echt unmenschlich heiß war, tat die kalte Dusche, die wir dort bekamen verdammt gut. Nach einer kurzen Erholungsphase folgt dann aber leider auch schon einer der härtesten Abschnitte. Ich hatte leider extreme Kreislaufprobleme, hauptsächlich aufgrund der Temperaturen, und musste deshalb mehrere Pausen einlegen. Nach endlos dauernden Strapazen Licht am Ende des Tunnels – am Ende des Anstiegs befindet sich die 2. Labestation. Bei den Labestationen gibt es übrigens frisches Wasser, Powerade, Bananen und nasse Schwämme. Von dort weg geht es bis zum Margaritzen Stausee mehr oder weniger eben, ein echt toller Laufabschnitt, beim Stausee folgt dann die nächste Labestation UND dort spürt man erstmals die Höhe, es sind nämlich fast genau 2.000 Höhenmeter. Die Beine werden immer schwerer, doch 2 Anstiege warten noch. Die letzte Labestation befindet sich auf Höhe der Pasterze und vor dem wohl schlimmsten Stück der Strecke, der Foltertreppe. Ein endlos scheinender Kilometer Stufen des Grauens. Nie enden wollend und schmerzhaft. Aber auch das hab ich nach einer gefühlten Ewigkeit geschafft und konnte es mir nicht nehmen lassen ins Ziel zu sprinten.

Mir ging es, wie schon gesagt, aufgrund der Hitze leider gar nicht gut. Ich hatte mit enormen Kreislaufproblemen zu kämpfen, aber ich bin durchgekommen und möchte nächstes Jahr definitiv wieder teilnehmen. Das Gefühl danach, 1.500 Höhenmeter, 13 km später, einfach unbeschreiblich!

Ich kann dieses Event echt jedem Sportbegeisterten wärmstens empfehlen und wer weiß, vielleicht sieht man nächstes Jahr den einen oder anderen im Ziel 😉

Wer noch mehr Impressionen von der Strecke sehen will, auf Youtube findet ihr unzählige Videos und auf der Homepage gibt’s jede Menge Informationen!

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